Fragen und Antworten rund um die Einführung der Gelben Tonne

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um die Einführung der Gelben Tonne in den 43 Kommunen, in denen der EVS die Abfuhr von Biogut und Restabfall organisiert.  

 

Bitte beachten Sie: Für die Sammlung und Verwertung von Verkaufsverpackungen sind die Dualen Systeme verantwortlich. Sie haben dazu private Unternehmen oder Betriebe der öffentlichen Hand beauftragt. Der EVS hat keine Verträge mit diesen Dienstleistern und kann auf deren Leistung keinen Einfluss nehmen.

Es handelt sich um gelbe bzw. schwarze Abfallbehälter mit gelbem Deckel in den Größen 120, 240 und 1100 Liter, wie sie auch für die Restabfallabfuhr verwendet werden.

Die Gelben Tonnen werden an den einzelnen Liegenschaften aufgestellt. Die Anzahl und die Größe der Behälter orientieren sich am Restabfall-Behälterbestand und der Bewohneranzahl. Aktuell ist uns nicht bekannt, ob bzw. wie auf Größe und Anzahl der Behälter Einfluss genommen werden kann.

Die Behälter werden in der Regel ohne Bestellung aufgestellt. Abweichungen sind möglich, müssen dann über die von den dualen Systemen beauftragten Dienstleister kommuniziert werden. Für den Regionalverband Saarbrücken – ohne Stadt Saarbrücken - ist bereits bekannt, dass die Tonnen nach Bestellung aufgestellt werden. Bestellung unter gelbe-tonne.saarland.

Die Aufstellung der Gelben Tonnen wird nicht vom EVS, sondern durch die von den Dualen Systemen beauftragten Unternehmen bzw. Dienstleistern organisiert.

Aktuell sieht es so aus, dass die Aufstellung in vielen Gebieten ab November beginnen wird. Da die Gelben Tonnen in so großer Stückzahl nicht auf Lager gehalten wurden, werden sie nach Bedarf produziert. In der Folge ist davon auszugehen, dass sich die Aufstellung der Gelben Tonnen in einigen Kommunen bis ins Frühjahr nächsten Jahres ziehen kann.

Die von den Dualen Systemen beauftragten Dienstleister bzw. Abfuhrunternehmen sind verpflichtet, die Bürger*innen rechtzeitig und umfassend über die Aufstellung der Gelben Tonnen zu informieren.

Die Kennzeichnung der Gelben Tonnen wurde den Dienstleistern nicht vorgegeben. Nach unserem Kenntnisstand sollen die meisten Gefäße mit einem Transponder versehen werden.

Für Fragen zur Behälterstellung und Reklamationen werden mit Auslieferung der Gelben Tonnen die Kontaktdaten des durch die Dualen Systeme beauftragten Dienstleisters mitgeteilt.

Die durch die Dualen Systeme beauftragten Dienstleister müssen den Kommunen und den Bürger*innen rechtzeitig in geeigneter Form mitgeteilt werden.

Es ist allen Bürger*innen freigestellt, das kostenfreie Rücknahmesystem für Verkaufsverpackungen zu nutzen. Bürger*innen können die Stellung der Gelben Tonnen auf dem eigenen Grundstück ablehnen.

 

Ungeachtet dessen sind nach §11 der Abfallwirtschaftssatzung des EVS und basierend auf den §§ 7, § 14 KrwG und §13 VerpackG die Eigentümer und die Mieter im Entsorgungsgebiet des EVS zur Förderung des Recyclings und der sonstigen stofflichen Verwertung seit dem 01.01.2015 gehalten, Abfälle aus Papier, Metall, Kunststoff und Glas getrennt zu sammeln. Damit besteht eine gesetzliche Verpflichtung, gebrauchte Verpackungen getrennt vom Restabfall zu sammeln und einer Verwertung zuzuführen.

Es erfolgt eine generelle Umstellung vom Gelben Sack auf die Gelbe Tonne. Für temporäre Mehrmengen, die nicht in die Gelben Tonnen passen, können selbst beschaffte transparente Foliensäcke verwendet werden.

Die Gelben Tonnen werden grundstücksbezogen - entsprechend des Bedarfs und der Bewohneranzahl – am jeweiligen Anwesen aufgestellt. Änderungen an der Tonnenausstattung können vom Grundstückseigentümer beim beauftragten Dienstleister der Dualen Systeme beantragt werden.

Ja, das ist in Abstimmung mit dem beauftragten Dienstleister der Systeme grundsätzlich möglich.

Nach erfolgter Prüfung durch den beauftragten Dienstleister der Dualen Systeme ist dies bei entsprechendem Bedarf und passender Bewohneranzahl möglich.

Die Gelben Tonnen werden in einem 2-wöchentlichen Abfuhrrhythmus abgeholt. Daher ist in der Regel ein 120-Liter-Behälter ausreichend, um die restentleerten Verpackungsabfälle von einem 4-Personen-Haushalt zu sammeln

Für temporäre Mehrmengen, die nicht in die Gelben Tonnen passen, können selbst beschaffte transparente Foliensäcke verwendet werden.

Der beauftragte Dienstleister der Dualen Systeme ist angehalten, den Inhalt der Gelben Tonnen auf Fehlbefüllungen zu kontrollieren – insbesondere, wenn Gewicht und andere Auffälligkeiten darauf hinweisen.

Sobald feststellt wird, dass eine Gelbe Tonne mit Fremdmaterialien fehl befüllt ist, wird die jeweilige Tonne mit einem Hinweis versehen, dass der in der Gelben Tonne enthaltene Abfall bis zur nächsten Abfuhr nachsortiert werden muss. Erfolgt keine Nachsortierung wird über den EVS eine gebührenpflichtige Entsorgung des fehl befüllten Behälters durchgeführt. Im Wiederholungsfall können Nutzer*innen von der Verpackungsentsorgung ausgeschlossen werden. Sie können dann das kostenfreie Rücknahmesystem der Gelben Tonne eine längere Zeit nicht mehr in Anspruch nehmen und müssen Verpackungen anderweitig einer Verwertung zuführen.

Eine Reinigung der Gelben Tonne ist nicht vorgesehen. Dies sollte bei der vorgesehenen Nutzung zur Sammlung restentleerter Verpackungen auch nicht notwendig sein.

Unsere Schnellsuche hilft Ihnen, den richtigen Entsorgungsweg zu finden.