Der EVS ist für die Einsammlung und Verwertung von Restabfall, Biogut, Papier, Sperrabfall, Sonderabfall und verschiedene Wertstoffe (nicht Verpackungen/ Gelbe Tonne) zuständig.

Die Dualen Systeme haben verschiedene private Abfuhrunternehmen mit der Einsammlung beauftragt:

Landkreis Abfuhrunternehmen Info-Telefon Webseite
Merzig-Wadern Remondis GmbH Tel. 0800 1223255 www.remondis-gelbetonne.saarland
Neunkirchen RMG GmbH Tel. 0800 4006005 gelbe-tonne.neunkirchen@rmg-gmbh.de
Regionalverband Saarbrücken Paulus GmbH Tel. 0800 8560001 www.gelbe-tonne.saarland
Landkreis Saarlouis Adam GmbH Tel. 06835 9551229 www.gelbe-tonne-sls.de
Landkreis Saarpfalz Remondis GmbH Tel. 0800 1223255 www.remondis-gelbetonne.saarland
Landkreis St. Wendel Jakob Becker GmbH Tel. 0800 7236661 www.jakob-becker.de

Nicht erfolgte Leerungen können bis am Folgetag bis 12 Uhr beim EVS Kunden-Service-Center unter der Tel. 0681 5000-555 oder per E-Mail an service-abfall@evs.de reklamiert werden. Lassen Sie die Tonne bitte weiterhin zur Leerung bereitstehen.

Jede Abfalltonne ist mit einem Chip versehen. Die darauf gespeicherte Chip-Nummer ist in unserem System mit Ihrem Anwesen verknüpft. Wenn Ihre Tonne durch die Fahrzeuge geleert wird, wird die Chip-Nummer am Fahrzeug registriert und die Leerung erfasst. In der Gemeinde Losheim, in der die Abfälle verwogen werden, wird gleichzeitig das Gewicht registriert. Die Anzahl der Leerungen/des Gewichts können Sie jederzeit auf unserer Homepage nachverfolgen.

Leerungen/Abfallgewicht anzeigen

In Losheim werden die Abfälle verwogen. Dazu wird die Abfalltonne vor der Leerung und nach der Leerung gewogen. Die Differenz ist die Grundlage für die Berechnung der Gebühr. Liegt das registrierte Abfallgewicht unter der Eichgrenze von 5 Kilogramm, so werden pauschal 4 Kilogramm berechnet.

Alle Termine für die Biotonne, die Restabfall-Tonne und die Gelbe Tonne, die übrigens nicht im Auftrag des EVS abgefahren wird, finden Sie im Online-Abfuhrkalender für Ihre Straße. Feiertagsverschiebungen sind im Kalender bereits berücksichtigt. Auch die Ökomobiltermine können online aufgerufen werden. Gedruckte Abfuhrpläne werden jeweils Ende des Jahres über die Amtsblätter an die Haushalte verteilt.

zum Online-Abfuhrkalender

Die Verschiebungen bei der Abfallabfuhr an den Feiertagen finden Sie ihn Ihrem Online-Abfallkalender.

Homburg, Neunkirchen und Saarlouis erstellen eigene Abfuhrpläne für ihre Bürger*innen. Die Abfuhrpläne finden Sie unter diesen Links:

Abfuhrtermine Homburg; Neunkirchen, Saarlouis

Der EVS bietet nur in Saarlouis eine Blaue Papiertonne an. Den Abfuhrkalender der Stadt Saarlouis finden Sie hier. In allen anderen Gemeinden wird Altpapier über Container eingesammelt, die an zentralen Standorten in der Stadt bzw. Gemeinde aufstellt sind.

Ja, eine Abholung von Sperrabfall ist nach Voranmeldung möglich. Bitte informieren Sie sich vorab über die Liste der Abfälle, die mitgenommen werden. Die Gebühr für die Abholung von Sperrabfall beträgt für bis zu 4 Kubikmeter pauschal 15 Euro und steigert sich pro weitere angefangene 4 Kubikmeter um jeweils 15 Euro. Die geschätzte Menge an Sperrabfall teilen Sie bitte bereits bei der Anmeldung mit, da dies für die Tourenplanung wichtig ist.

Anmeldungen nimmt das EVS Kunden-Service-Center, Tel. 0681 5000-555, E-Mail service-abfall@evs.de entgegen.

Für einen Termin zur Abholung von Sperrabfall müssen Sie in der Regel mit einer Vorlaufzeit von 2 bis 3 Wochen rechnen. In Stoßzeiten (rund um Feiertagen oder im Frühjahr) ggf. auch etwas länger. Deshalb melden Sie Ihren Sperrabfall bitte rechtzeitig an.

Wenden Sie sich an das EVS Kunden-Service-Center, Tel. 0681 5000-555, E-Mail service-abfall@evs.de.

Änderungen oder Erteilungen von Sepa-Lastschriften müssen dem EVS immer schriftlich (mit Unterschrift) mitgeteilt werden. Ein entsprechendes Formular finden Sie im Formular-Service.

Das Etikett an der Abfalltonne dient nicht der Erfassung der Leerungen, sondern informiert darüber, zu welchem Haus das Gefäß gehört. Ihre Tonne kann also weiterhin geleert werden. Hierfür ist Ihre Abfalltonne mit einem Chip versehen. Er registriert die Leerung, sobald Ihre Tonne am Fahrzeug angehangen wird.

Ein Ersatz für Etiketten kann kostenfrei beim EVS Kunden-Service, Tel. 0681 5000-555, E-Mail service-abfall@evs.de bestellt werden. Dies ist wichtig, damit nach erfolgter Leerungen die korrekte Tonne ans Haus zurückgestellt wird und ein Vertauschen von Gefäßen mit der Tonne des Nachbarn ausgeschlossen werden kann.

Nutzen Sie hierzu das Formular An-, Ab- und Ummeldung von Abfallgefäßen, das sie im Formular-Service finden. Wenn Sie erstmals Gefäße anmelden, können Sie die Felder Objekt- und Debitorennummer frei lassen. Die beiden Nummern werden Ihnen mit dem ersten Gebührenbescheid mitgeteilt.

Zur Ummeldung auf den neuen Hausbesitzer benötigen wir entweder einen Grundbuchauszug oder – falls noch nicht vorhanden - eine Kopie des Kaufvertrages (Auszug mit Angaben zu Käufer und Verkäufer, Unterschriften) und ein von beiden Vertragspartnern unterschriebenes Übergabeprotokoll.

Nutzen Sie dafür unser Formular zur An-, Ab- und Ummeldung von Abfallgefäßen, das wir Ihnen im Formular-Service zur Verfügung stellen. Die Felder Objekt- und Debitorennummer können Sie frei lassen, die Nummern werden Ihnen mit dem ersten Gebührenbescheid mitgeteilt.

Bei einer Neuanmeldung lassen Sie die Felder einfach frei. Sind Sie schon länger bei uns angemeldet, finden Sie die Nummern oben auf Ihrem Gebührenbescheid.

Auf dem ersten Gebührenbescheid wird Ihr Verbrauch an Leerungen geschätzt. Diese Schätzung beruht auf dem durchschnittlichen Verbrauch bei einem Gefäß der entsprechenden Größe. Nach Ablauf des ersten Jahres wird der tatsächliche Verbrauch ermittelt und es erfolgt eine Korrektur. Wichtig: Die Mindestleerungen bleiben davon unberührt.

Die Abrechnung der Abfallgebühren erfolgt über den Eigentümer bzw. die Hausverwaltung eines Objektes. Diese erhalten jährlich einen Gebührenbescheid, auf dem alle Abfallgefäße mit der Behälternummer aufgeführt sind und die in Anspruch genommenen Zusatzleerungen für den Restabfall berechnet werden.

Falls der Eigentümer die Unterlagen an Sie als Mieter weitergegeben hat, prüfen Sie bitte sofort, ob die Angaben mit dem tatsächlichen Behälterbestand übereinstimmen. Bei Unstimmigkeiten wenden Sie sich bitte an den Eigentümer.

Grundsätzlich ist die Nutzung der Biotonne Pflicht. Wenn Sie alle auf Ihrem Grundstück anfallenden organischen Abfälle durch Kompostierung selbst verwerten, dann können Sie von der Pflicht zur Aufstellung der Biotonne befreit werden. Dazu muss ein schriftlicher Antrag ausgefüllt werden. Nutzen Sie dafür bitte das Antagsformular An-, Ab- und Ummeldung von Abfallgefäße aus unserem Formular-Service.

Nein. Aus hygienischen Gründen empfehlen wir aber, die Biotonne alle 14 Tage leeren zu lassen, selbst wenn die Tonne nur halb voll ist. Das kostet Sie keinen Cent mehr. Denn für die Leerungen der Biotonne wird eine einheitliche Jahresgebühr von 58 Euro erhoben – unabhängig von der Anzahl der Leerungen, die Sie in Anspruch nehmen.

Die Biotonne gibt es nur in einer Größe als 120-Liter-Tonne. Wenn das für Sie nicht ausreichend ist, können Sie kostenpflichtig eine weitere Biotonne bestellen. Nutzen Sie dafür bitte das Formular An-, Um- und Abmelden von Abfallgefäßen aus unserem Formular-Service.

Aus hygienischen Gründen empfehlen wir, die Biotonne alle 14 Tage leeren zu lassen, selbst wenn die Tonne nur halb voll ist. Das kostet Sie keinen Cent mehr. Denn für die Leerungen der Biotonne wird eine einheitliche Jahresgebühr erhoben – unabhängig von der Anzahl der Leerungen, die Sie in Anspruch nehmen. Mit diesen Maßnahmen beugen Sie Gerüchen und Madenbefall vor:

  • Vor der Befüllung eine Lage zerknülltes Zeitungspapier eingeben, um Anhaftungen zu vermeiden.
  • Biogut in der Biotonne nicht verdichten, damit beim Leerungsvorgang nichts zurückbleibt.
  • Speisereste und Küchenabfälle nie lange offen in der Küche stehen lassen, sondern nach Entstehen in Zeitungspapier eingewickelt in die Biotonne geben.
  • Den Deckel der Biotonne nur zum Befüllen kurz öffnen, nie länger offen stehenlassen. Das Gleiche gilt für die Sammelgefäße in der Küche.
  • Biotonne nach Möglichkeit an einen kühlen, schattigen Platz stellen; Fäulnis und Geruchsbildung werden so vermieden.
  • Rasenschnitt und sonstiges feuchtes Biogut antrocknen lassen oder in Zeitungspapier einwickeln, bevor es in die Biotonne gegeben wird.
  • Fleisch- und Wurstreste sowie Knochen und Gräten immer in die Tonne geben, die als nächste geleert wird (Bio- oder Restabfallltonne).
  • Nasse, faule und geruchsintensive organische Stoffe immer in mehrere Lagen Zeitungspapier einwickeln vor Eingabe in die Biotonne.
  • Deckel und Tonnenrand der Biotonne von Zeit zu Zeit mit einem mit Essig befeuchteten Lappen abwischen, um Fliegen abzuschrecken.
  • Verschmutzte Sammelgefäße (Vorsammelgefäße und Biotonne) nach der Entleerung gegebenenfalls reinigen.

 

Sammeln Sie Ihr Biogut in der Küche am besten in einem kleinen Eimer, den Sie zuvor mit einer Papiertüte oder Zeitungspapier ausschlagen. Das Biogut kann dann gemeinsam mit dem Papier in die Biotonne geworfen werden.

Plastiktüten gehören nicht in die Biotonne, da sie nicht kompostierbar sind und daher mit hohem technischen Aufwand in den Verwertungsanlagen herausgefiltert werden müssen. Das gilt auch für Plastiktüten, die von den Herstellern als kompostierbar ausgezeichnet sind.

Die Aussortierung der Plastiktüten erhöht enorm die Kosten, die anschließend über die Abfallgebühren abgedeckt werden. Darum ist es im Interesse aller, wenn das Biogut sauber getrennt wird und keine Plastiktüten hineingelangen.

Die in vielen Supermärkten als Bioabfallbeutel oder Biokompostbeutel angebotenen plastikähnlichen Müllbeutel gehören nicht in die Biotonne. Die Hersteller werben zwar damit, dass diese Beutel biologisch abbaubar sind, jedoch dauert der Abbaubauprozess sehr lange. Die Zeit, in der das Biogut in den Verwertungsanlagen behandelt wird, reicht bei weitem nicht aus, um diese Tüten verrotten zu lassen. Darüberhinaus sind sie optisch nicht von herkömmlichen Plastiktüten unterscheidbar und müssen daher kostenaufwendig aussortiert werden. Bitte verwenden Sie daher zum Einpacken Ihres Biogutes nur Papiertüten oder Zeitungspapier.