Durch die gemeinsame Durchführung können die einzelnen Arbeiten aufeinander abgestimmt und Synergien genutzt werden. Gleichzeitig lassen sich zusätzliche, wiederholte Beeinträchtigungen für Anliegerinnen und Anlieger sowie Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer vermeiden.
Im ersten Bauabschnitt konzentrieren sich die Arbeiten auf den Bereich zwischen Primstalstraße und Unterortstraße. Während der Bauzeit wird die Primstalstraße zeitweise halbseitig gesperrt. Für die Unterortstraße ist während der gesamten Bauphase eine Vollsperrung vorgesehen.
Die Planung der Gemeinschaftsmaßnahme wurde von der ToSh Bauingenieur GmbH im Auftrag des EVS und der Gemeinde Tholey erstellt. Mit der Sanierung werden sowohl die Gewässerverrohrung als auch die Abwasserinfrastruktur in diesem Bereich nachhaltig erneuert und für die kommenden Jahrzehnte ertüchtigt.
„Mit der Sanierung des Hauptsammlers schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass die Abwasserableitung in diesem Bereich auch langfristig sicher und zukunftsfähig gewährleistet werden kann. Die gemeinsame Umsetzung mit der Gemeinde Tholey ist dabei besonders sinnvoll: Weil Abwasserinfrastruktur und Gewässerverrohrung gleichzeitig erneuert werden, können die notwendigen Tiefbauarbeiten gebündelt und vorhandene Synergien genutzt werden“, so die EVS-Geschäftsführer Holger Schmitt und Thomas Collmann.
Bürgermeister Andreas Maldener erklärt: „Eine Baumaßnahme dieser Größenordnung lässt sich leider nicht ohne Einschränkungen für den Verkehr und das Umfeld umsetzen. Entscheidend ist, dass hier wichtige Infrastruktur langfristig und nachhaltig erneuert wird. Für die damit verbundenen Beeinträchtigungen bitte ich die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis.“
Informationen zu Verkehr und Beeinträchtigungen
Direkt von der Baumaßnahme betroffene Anliegerinnen und Anlieger wurden bereits im Vorfeld über die zu erwartenden Einschränkungen informiert.
Über die konkreten Verkehrsregelungen, Ersatzhaltestellen und weitere Auswirkungen der Baumaßnahme wird die Gemeinde Tholey informieren, sobald die erforderlichen verkehrsrechtlichen Anordnungen vorliegen und die Abstimmungen mit dem Landkreis abgeschlossen sind.
Kontakt
Fragen zum Projekt beantwortet gerne EVS-Projektleiter Bernhard Jahnke (Tel. 0681 5000-206).
