Stabilisierung des Damms
Um den Randdamm dauerhaft zu sichern, kommen zwei Bauverfahren zum Einsatz:
Erdbetonstützscheiben:
Dafür wird der bestehende Damm schrittweise abgetragen und der Boden vor Ort mit einer Zementsuspension vermischt. Diese Vermischung – ein sogenanntes Hydrozementationsverfahren – sorgt dafür, dass der Boden verfestigt und stabiler wird. Der Vorteil: Es können vorhandene Materialien wiederverwendet werden, was Ressourcen spart und Abfälle vermeidet.
Rigolen:
Zusätzlich werden entlang des Damms Rigolen, mit Kies gefüllte Gräben, die Regenwasser aufnehmen und ableiten, hergestellt. Diese werden lagenweise mit durchlässigem, standfestem Material befüllt und verdichtet. Sie verbessern die Entwässerung und tragen zur Stabilität des Damms bei.
Verbesserte Entwässerung und Verkehrssicherheit
Für die Ableitung von Regenwasser werden Kaskadenrinnen eingebaut. Zudem werden die bestehenden Entwässerungsmulden am Fuß der Böschung instandgesetzt. Entlang der L173 installiert der EVS außerdem ein neues Schutzplankensystem zur Verbesserung der Verkehrssicherheit.
Verkehrseinschränkungen möglich
Während der Bauarbeiten kann es zeitweise zu Verkehrsbehinderungen entlang der L173 kommen – insbesondere während der Herstellung der Rigolen, der Erdbetonstützscheiben, der Mulden sowie bei der Montage des neuen Schutzplankensystems. Die Landstraße 173 wird auf Höhe der Deponie halbseitig gesperrt. Der Verkehr bleibt mithilfe einer Ampelregelung in beide Fahrtrichtungen möglich. Die halbseitige Sperrung erfolgt entlang der einzelnen Bauphasen – zuerst über rund 300 Meter und gegen Ende der Baumaßnahme über rund 161 Meter.
Der EVS bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie die Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für die entstehenden Einschränkungen.
