Aktuell werden bereits vorbereitende Maßnahmen durchgeführt. Dazu zählen notwendige Rodungsarbeiten zur Herstellung der Baustelleneinrichtungsflächen sowie Verfilmungen des bestehenden Kanalnetzes. Günstige Witterungsbedingungen vorausgesetzt ist eine Bauzeit von etwa drei Monaten vorgesehen.
Ziel des Projektes ist es, die langfristige Dichtheit sowie Betriebs- und Standsicherheit des Abwassernetzes an dieser Stelle zu gewährleisten.
Hierfür setzt der EVS auf das bewährte vor Ort härtende Schlauchlining-Ver-fahren. Dabei bleibt das vorhandene Altrohr erhalten und wird mit einem harz-getränkten Trägermaterial ausgekleidet, das vor Ort aushärtet. Dieses Verfahren ist besonders ressourcenschonend, da Material eingespart, Abfall vermieden und auf aufwendige Tiefbauarbeiten weitgehend verzichtet werden kann. Gleichzeitig verkürzt sich die Bauzeit im Vergleich zu einer offenen Bauweise erheblich – ein Vorteil, der sich auch positiv auf die Kosten auswirkt.
Im Rahmen einer ganzheitlichen Betrachtung des Kanalnetzes werden auch die vorhandenen Kanalschächte saniert oder – sofern erforderlich – zurückgebaut.
Während des Einbaus der Liner sowie beim Rückbau von Schächten kann es zu vorübergehenden Verkehrsbehinderungen kommen. Fuß- und Radwege werden für die Dauer der Arbeiten entsprechend umgeleitet. Der EVS bittet alle von Beeinträchtigungen Betroffenen um ihr Verständnis.
Fragen zur Baumaßnahme beantwortet gerne EVS-Projektleiterin Lisa Banek (Tel. 0681 5000-142)
