Energetische Optimierung der Kläranlage Merzig – Studie zur Umstellung des Verfahrens von simultaner aerober zur anaeroben Schlammstabilisierung

Förderung / Projektmittel

Förderungsantrag auf Gewährung einer Bundeszuwendung auf Ausgabenbasis, Fördermaßnahme: Klimaschutzprojekte in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen

 

Gesamtmittel: 25.000 Euro; beantragte Bundesmittel: 12.500,00 Euro

Laufzeit

06/2018 bis 05/2019

Projektbeteiligte

Entsorgungsverband Saar, Geschäftsbereich Abwasserwirtschaft, Abteilung Planung und Konzeption. Die Studie wird durch das Ingenieurbüro Dr. Siekmann + Partner mbH (Simmern) erstellt.

Projektbeschreibung

Die Stromkosten für den Betrieb der EVS-Kläranlagen liegen bei mehr als 11,5 Millionen Euro im Jahr - mit steigender Tendenz. Auf der Grundlage von Energieanalysen werden verschiedene Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs umgesetzt. Dazu gehören der Einsatz von Belüftern und Pumpen mit höherem Wirkungsgrad, intelligente Verbrauchssteuerung und Optimierungen bei den Betriebsabläufen. Die Reinigungsleistung und Betriebsstabilität wird durch die Maßnahmen nicht beeinträchtigt.

 

Auf 11 EVS-Kläranlagen sind Faulturm-Anlagen vorhanden. Seit 2011 rüstet der EVS diese Anlagen sukzessive mit Blockheizkraftwerken oder Mikrogasturbinen für die Stromerzeugung nach (2017: 6,2 Millionen kWh Strom aus Faulgas). Die Kläranlage Merzig wurde mit einer Ausbaugröße von 60.000 EW als simultane aerobe Stabilisierungsanlage ausgelegt. Um hier überhaupt Strom erzeugen zu können, muss das Klärverfahren umgestellt und Faulraumvolumen und eine Klärgasverstromung nachgerüstet werden. Dies bedeutet hohe Investitionskosten. Die Wirtschaftlichkeit ist nachzuweisen.

Ziel

Ermittlung der Wirtschaftlichkeit einer Verfahrensumstellung von aerober zur anaeroben Schlammstabilisierung auf der Kläranlage Merzig

Ihr Ansprechpartner bei Fragen zum Projekt:

Dipl.-Ing. Thorsten Burkhardt, Tel. 0681 5000-302, E-Mail thorsten.burkhardt(at)evs.de