Dienstag, 8. September 2020

Zweiter Bauabschnitt für den Hauptsammler West in Saarlouis: Projektvorstellung für interessierte Bürger*innen am 7. September

Foto: EVS


Seit Herbst letzten Jahres laufen die Bauarbeiten des Entsorgungsverbandes Saar am zweiten Bauabschnitt des Hauptsammler West in Saarlouis.

 

Der EVS investiert in den aktuellen Bauabschnitt 10,1 Millionen Euro. In knapp zwei Jahren soll die Baumaßnahme abgeschlossen sein.

 

Der aktuelle Bauabschnitt erstreckt sich von der Neue-Welt-Straße bis in die Überherrner Straße, dann weiter in Richtung Metzer Straße, wo er diese kreuzt und anschließend parallel zur BAB 620 in Richtung Wallerfanger Straße verläuft. Dort schließt er an den bereits fertiggestellten ersten Bauabschnitt an. Insgesamt werden 3,1 Kilometer Kanal neu gebaut, um Bausubstanz und Kapazität in diesem Bereich zu optimieren.


Der Kanal wird die Abwässer der Stadtteile Beaumarais, Neuforweiler und Picard sowie Überherrn-Felsberg zur Kläranlage Saarlouis leiten, wo sie gereinigt werden.


Bereits fertig gestellt ist der rund 1,8 Kilometer lange Hauptsammler-Abschnitt von der Kleingartenanlage bis zum Anschlussschacht des ersten Bauabschnitts im Bereich der Wallerfanger Straße. Darüber hinaus konnten zwei Baufelder im Bereich von landwirtschaftlich genutzten Flächen zwischenzeitlich schon wiederhergestellt werden, so dass diese von den betroffenen Landwirten wieder genutzt werden können.


In einem abschließenden Schritt erfolgt die Verlegung des Hauptsammlers ab dem Parkplatz der Soutyhof-Hochhäuser in Richtung Metzer Straße. Der Kanal wird unterirdisch gepresst und schließt in der Überherrner Straße an den bereits neu gebauten Hauptsammler in der Neue Welt Straße an.

 

„In einer Bauzeit von insgesamt rund dreieinhalb Jahren für den ersten und zweiten Bauabschnitt wird das Großprojekt Hauptsammler West abgeschlossen sein, womit sich der Transport der Abwässer vom Industriegebiet Lisdorfer Berg über Neuforweiler, Holzmühle, Picard, Beaumarais bis zur Kläranlage Saarlouis deutlich verbessert“, so EVS-Geschäftsführer Georg Jungmann im Rahmen der Projektvorstellung. „Der EVS investiert hier rund 15 Millionen Euro - Geld, das ganz direkt dem Umweltschutz zu Gute kommt und zugleich die saarländische Bauwirtschaft stärkt“, so Jungmann.