Montag, 8. April 2019

EVS Biomasse-Zentrum braucht neuen Standort


Das EVS Biomasse-Zentrum wird nicht wie ursprünglich geplant auf dem Gelände des ehemaligen Kraftwerkes in Ensdorf gebaut. Das ist das Ergebnis mehrerer intensiver Verhandlungsrunden zwischen EVS und VSE.

 

Anders als ursprünglich von beiden Seiten angenommen, kann die VSE dem EVS das angebotene Grundstück nicht in einem für das Projekt notwendigen Zeitrahmen und nur zu Kosten zur Verfügung stellen, die gegenüber dem Gebührenzahler nicht vertretbar sind.

 

Das Ergebnis der Verhandlungen bedeutet keineswegs das Aus für das EVS Biomasse-Zentrum“, so EVS-Geschäftsführer Michael Philippi. Allerdings hat den EVS die Diskussion über die Fläche auf dem Kraftwerksgelände in der Tat fast ein Jahr gekostet. Diese Zeit konnte jedoch zur Klärung technischer Details genutzt werden. So ergaben intensive Prüfungen eine neue Anlagenkonzeption, die sich insbesondere durch einen deutlich geringeren Platzbedarf auszeichnet. Es soll weiterhin neben dem Biogut aus der Biotonne auch ein Teil des über die kommunalen Sammelstellen zusammenkommenden Grüngutes im Biomasse-Zentrum verarbeitet werden. Zwischenzeitlich ist jedoch absehbar, dass durch die neue Anlagenkonzeption deutlich weniger Grüngut mitverarbeitet und somit auch weniger Platz vorgehalten werden muss.

 

„Durch den geringeren Platzbedarf rücken Standorte ins Blickfeld, die im Rahmen der damaligen Standortsuche außen vor gelassen werden mussten“, so EVS-Geschäftsführer Georg Jungmann. „Es gibt jetzt durchaus relevante Standortalternativen im Saarland, deren Eignung wir in den nächsten Wochen intensiv prüfen werden. Über das Ergebnis werden wir die Öffentlichkeit umfassend informieren.“

 

 

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