Gewässergüte der saarländischen Flüsse und Bäche

Waren 1975 erst 15 Prozent der saarländischen Gewässer in die Kategorie „sehr gut“ bis „gut“ einzustufen, sind heute bereits über 80 Prozent der saarländischen Gewässer im „grünen Bereich“. Den größten Beitrag zum sich kontinuierlich verbessernden biologischen wie auch chemisch-physikalischen Zustand unserer Fließgewässer leistet der Bau moderner Abwasseranlagen, wie ihn der EVS landesweit vorantreibt.

 

Das belegen neben den Untersuchungen des Landesamtes für Umwelt und Arbeitsschutz auch die EVS-eigenen regelmäßigen Analysen im Labor des Verbandes und in den Laboreinrichtungen auf den Kläranlagen selbst. Wo Kläranlagen die Abwässer reinigen, erholen sich selbst stark verschmutzte Gewässer in relativ kurzer Zeit. Stabile Bestände an Fischen wie Zander, Flussbarsch, Rotauge, Brasse und das Artenspektrum an belastungsempfindlichen Gewässer-Bewohnern, wie sie heute beispielsweise in der Saar vorkommen, sind dafür der beste Beweis.