Kooperation zwischen EVS und Sydeme

Grenzüberschreitende Abfallverwertung als Erfolgsmodell

Seit 2011 besteht zwischen dem Entsorgungsverband Saar und dem lothringischen Abfallverband Sydeme eine enge Kooperation für eine grenzüberschreitende Abfallverwertung: Hausmüll aus dem Sydeme-Gebiet wird im Saarland entsorgt, während umgekehrt Biogut aus dem Saarland in der Vergärungsanlage in Morsbach (nahe Forbach) energetisch verwertet wird.

 

Anlagenkapazitäten werden gemeinsam genutzt

 

Die beiderseits der Grenze bestehenden Abfallbehandlungsanlagen werden auf diese Weise optimal genutzt. Beide Partner profitieren von der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, die langfristig weiter wachsen soll.

 

Auch im Bereich des Grüngutes kooperiert der EVS mit Sydeme. Gemeinsam wurde im Rahmen des Interreg-Programmes eine Grüngut-Behandlungsanlage errichtet, in der ab 2018 jährlich auch rund 8.000 Tonnen saarländischen Grüngutes zu Biogas und Kompost verarbeitet werden.


Die Fortentwicklung der Initiativen im Bereich der Abfallverwertung ist ein bedeutender Meilenstein für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Großregion.

Gleiche EU-Vorgaben, aber unterschiedliche Systeme

Europaweit gelten die gleichen Vorgaben für eine ressourcen- und umweltschonende Abfallentsorgung und -verwertung. Wichtigstes Ziel dabei ist die Abfallvermeidung. Die EU-Richtlinien werden allerdings in jedem Land sehr unterschiedlich umgesetzt – so gibt es auch in Lothringen und dem Saarland große Unterschiede.

Wie funktioniert die Zusammenarbeit zwischen EVS und Sydeme? Wir zeigen es Ihnen!

VKU-Preis

Für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei der Abfallentsorgung wurde der EVS mit dem VKU-Preis ausgezeichnet.

Homepage von Sydeme