Freitag, 14. Mai 2010

Halbzeit beim Tonnenwechsel des Entsorgungsverbandes Saar. Fazit insgesamt erfreulich

Seit Anfang März läuft der Wechsel der alten Müllgefäße für Rest- und Bioabfall des Entsorgungsverbandes Saar gegen neue mit einem Chip zur Identifikation ausgestattete Gefäße. Die neuen Müllgefäße werden zur Umsetzung des neuen Abfall-Gebührensystems ab 1.1.2011, bei dem die Leerungshäufigkeit bzw. das Gewicht (nur in St. Ingbert und Losheim) des Abfalls zentral für die Berechnung der Gebühren sein wird, benötigt.

 

Insgesamt werden rund 360.000 alte Mülltonnen eingesammelt und ebenso viele neue wieder aufgestellt – eine logistische Herausforderung wie sie bundesweit bislang einzigartig ist. 

"Im Großen und Ganzen läuft der Tonnentausch gut", so EVS-Geschäftsführer Dr. Heribert Gisch. "Auch wenn einzelne uns vorliegende Kundendaten durchaus für Überraschungen bei allen Beteiligten sorgen."

 

Sollte es hier oder da haken an einzelnen Anwesen, bittet der EVS um Verständnis. „Unsere Mitarbeiterinnen im Kunden-Service-Center sind in engem Austausch mit dem beauftragten Unternehmen, so dass am Ende wirklich jeder seine neuen Tonnen erhält“, versichert Gischs Amtskollege Karl Heinz Ecker.

 

Die nachträgliche Belieferung von Anwesen mit den neuen Tonnen sorgt in der Gesamtlogistik für erheblichen Aufwand, da sämtliche Kapazitäten schon mit dem straffen Aufstellungsplan mehr als ausgelastet sind.

 

Ganz wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass Kundinnen und Kunden, die feststellen, dass ihre direkte Nachbarschaft mit neuen Tonnen bestückt wird, sie selber aber nicht, sich ganz kurzfristig beim EVS Kunden-Service-Center (0681/ 5000-555, service-abfall(at)evs.de) melden, denn dann kann die Nachbestückung zeitnah und mit geringerem Aufwand erfolgen.