EVS Wertstoff-Zentrum Losheim: Vertragsunterzeichnung im Rathaus Losheim am 02. Juli 2010
Unter Hochdruck laufen die Arbeiten an einem flächendeckenden Netz von EVS Wertstoff-Zentren.
Am 2. Juli unterzeichnete die Gemeinde Losheim gemeinsam mit dem Entsorgungsverband Saar einen öffentlich-rechtlichen Vertrag, in dem alle wesentlichen organisatorischen und finanziellen Regelungen für den Standort Losheim festgehalten sind.
Der bestehende Wertstoffhof in Losheim wird erweitert und neu geordnet. Durch die Umnutzung einer vorhandenen Halle und den Bau einer Rampe, von der aus bequem in Container entladen werden kann, wird er auf den komfortablen Standard gebracht, der allen EVS Wertstoff-Zentren zugrunde liegen wird. Die Unterstützung durch den EVS erlaubt eine Erweiterung der Öffnungszeiten, um die große Nachfrage besser abdecken zu können.
Die Losheimer Arbeitsmarkt Initiative (LAI) wird in Kooperation mit dem
EVS Wertstoff-Zentrum Losheim auch weiterhin einen Second-Hand-Laden und eine Möbelbörse betreiben, in denen Alltagsgegenstände, Kleider und Elektroartikel zu sehr günstigen Preisen verkauft werden.
Die Baumaßnahmen sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.
Die Standorte für die EVS Wertstoff-Zentren wurden so gewählt, dass für jeden Bürger eines in gut erreichbarer Nähe liegt.
Der Bau der Wertstoff-Zentren kann jeweils mit bis zu 350.000 Euro bezuschusst werden. Bis zu 230.000 Euro fließen jährlich als Betriebskostenzuschuss an jedes Wertstoff-Zentrum des EVS.
An 18 Standorten wird es EVS Wertstoff-Zentren geben. Eingebunden in das Angebot werden auch die bestehenden Wertstoff-Zentren, die - wie im Fall von Losheim - entsprechend optimiert werden.
„Die EVS Wertstoff-Zentren werden in einem einheitlichen sehr hohen Standard angelegt und können jeweils von allen Saarländerinnen und Saarländern genutzt werden“, so EVS-Geschäftsführer Dr. Heribert Gisch.
„Außerdem sind unsere Wertstoff-Zentren das ideale Gegenstück zum ab 2011 geltenden mengenabhängigen Abfall-Gebührensystem, denn sie ermöglichen es den Bürgern, die Abfallmenge in ihrer Grauen Tonne deutlich zu reduzieren“, so Gischs Amtskollege Karl Heinz Ecker.
