Freitag, 28. Januar 2011

EVS Wertstoff-Zentrum Illingen: Heute Vertragsunterzeichnung im Rathaus Illingen

Unter Hochdruck baut der Entsorgungsverband Saar ein flächendeckendes Netz von EVS Wertstoff-Zentren.

 

Heute unterzeichneten die EVS-Geschäftsführer Karl Heinz Ecker und Dr. Heribert Gisch gemeinsam mit Bürgermeister Armin König einen öffentlich-rechtlichen Vertrag, in dem alle wesentlichen organisatorischen und finanziellen Regelungen für den Standort Illingen festgehalten sind.

 

Das neue EVS Wertstoff-Zentrum Illingen wird aus Platzgründen nicht am Standort des jetzigen Wertstoffhofes in der Hauptstraße 144 errichtet. Derzeit wird ein alternativer Standort gesucht.

 

Das Wertstoff-Zentrum Illingen wird über den komfortablen Standard verfügen, der allen EVS-Wertstoff-Zentren zugrunde liegt.
Auch die Annahme von Sperrmüll, die auf der Kompostieranlage nur als Provisorium ermöglicht werden konnte, ist dann kein Problem mehr.

 

Das Wertstoff-Zentrum wird an sechs Tagen in der Woche geöffnet sein. Zahlreiche Wertstoffe - von A wie Altkleider bis Z wie Zinkblech - können größtenteils kostenlos abgegeben werden.

 

Eine befahrbare Rampe ist besonderes Kennzeichen der Konzeption für die EVS Wertstoff-Zentren. Sie ermöglicht das bequeme und Rücken schonende Entladen in die Container.

 

Die Standorte für die EVS Wertstoff-Zentren wurden so gewählt, dass für jeden Bürger eines in gut erreichbarer Nähe liegt.
Der Bau der Wertstoff-Zentren kann jeweils mit bis zu 350.000 Euro bezuschusst werden. Bis zu 230.000 Euro fließen jährlich als Betriebskostenzuschuss an jedes Wertstoff-Zentrum des EVS.

 

An 20 Standorten wird es EVS-Wertstoff-Zentren geben. Eingebunden in das Angebot werden auch die bestehenden Wertstoff-Zentren, die entweder optimiert oder – wie im Falle von Illingen - neu gebaut werden.

 

„Die EVS Wertstoff-Zentren werden in einem einheitlichen sehr hohen Standard angelegt und können jeweils von allen Saarländerinnen und Saarländern genutzt werden“, so EVS-Geschäftsführer Dr. Heribert Gisch.

 

Und sein Amtskollege Karl Heinz Ecker ergänzt: „Unsere Wertstoff-Zentren sind das ideale Gegenstück zum seit 1.1. dieses Jahres geltenden mengenabhängigen Abfall-Gebührensystem, denn sie ermöglichen es den Bürgern, die Abfallmenge in ihrer Grauen Tonne deutlich zu reduzieren.“

 

Informationen zu den EVS Wertstoff-Zentren gibt es unter www.evs.de.