EVS: Neues Abfall-Gebührensystem greift. Erste Auswertung belegt deutliche Mengenreduzierung
Eine erste Auswertung der Mengenentwicklung beim Hausabfall zeigt, dass die mit dem seit 1.1.2011 geltenden Abfall-Gebührensystem angestrebte deutliche Reduzierung der Hausmüllmengen eindeutig erreichbar ist.
Nach den ersten vorliegenden Zahlen liegt über das gesamte Entsorgungsgebiet gesehen die Reduzierung gegenüber 2010 bei knapp 30 Prozent. Es ist zu erwarten, dass in Losheim und St. Ingbert, wo auf Wunsch der kommunalen Räte das Verwiegesystem eingeführt wurde, die Reduzierung noch etwas darüber liegen wird.
„Diese Entwicklung bestätigt die Erfahrungen, die bundesweit und auch in einzelnen saarländischen Kommunen mit entsprechenden Systemen in gleicher Weise bereits gemacht wurden und die die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister letztendlich auch dazu bewogen haben, auf eine Systemumstellung zu setzen“, so EVS-Geschäftsführer Karl Heinz Ecker.
„Die Kunden, die durch eine verbesserte Mülltrennung ihren Beitrag zu dieser Entwicklung leisten, werden das am eigenen Geldbeutel merken, denn das neue Gebührensystem ist ein Anreizsystem, das diejenigen belohnt, die helfen, die Müllmenge insgesamt zu reduzieren“, so Eckers Amtskollege Dr. Heribert Gisch.
Geht die Entwicklung so weiter, wird es auf jeden Fall möglich sein, nach Auslaufen der Verträge mit dem Betreiber der Abfallverbrennungsanlage in Neunkirchen Ende 2016 mit der EVS-eigenen Abfallanlage in Velsen auszukommen. Das wird ganz wesentlich zur Gebührenstabilität insgesamt beitragen.
Es sieht also ganz so aus, als könnte das Saarland sein bislang schlechtes Abschneiden in Sachen Mülltrennung im bundesweiten Vergleich sehr schnell beheben…
